Ortsfeuerwehr Ogrosen

Der Ort Ogrosen

Einwohner

ca. 251

Steckbrief des Ortes

Ogrosen feierte 2006 das 660-jährige Jubiläum seiner Ersterwähnung. 1495 erscheint die Kirche von Ogrosen in der Meißner Bistumsmatrikel, die auf ein amtliches Kirchenverzeichnis aus dem Jahre 1346 zurückgehen soll. Die Kirche von Ogrosen aber, speziell der Unterbau des Westturmes aus Granitquadern, lässt zweifellos ein höheres Alter des Ortes als richtig vermuten. Wissenschaftlichbaugeschichtliche Befunde geben als Entstehungszeit die Mitte des 13. Jahrhunderts an, als im Zuge der Ostkolonisation deutsche Siedler die Gegend bevölkerten und zahlreiche Kirchen gründeten. Eine weitere Namensnennung von Ogrosen verdankt man einer Streitsache, die der päpstliche Gerichtshof zwischen dem Bischof Johann von Meißen und dem Kloster Dobrilugk zu entscheiden hatte. Unter dem Datum 11.03.1353 wird ein Henrici de Ogros genannt. Er gehörte zu den geistlichen Männern des klösterlichen Konvents. Gehörte zu seinen weltlichen Besitztümern Ogrosen?

 

Im 19. Jahrhundert setzte sich die Schreibweise Ogrosen durch. Der Name könnte im Sorbischen ‚Schanze’ bedeuten. In den „Niederlausitzer Erzählungen“ von 1905

lautet die Erklärung „das ringsherum bedrohte Dorf“ oder „Schilfdorf“. Das wäre logisch, denn die Dörfer wurden oft in sumpfigen Niederungen als Wehr- und Schutzanlagen

gebaut.

 

Die Schreibweise des Namens in alten Schriften ist unterschiedlich, z.B. von 1346/1495 Ogrozne, 1447 zur Ogroße, 1570 zur Oggroß, 1761 Hogrozna, 1817 Ogrosen, 1843 Ogrosen und Ogrozna. Auch Ogrose,

Oggrosa oder Oggerose schrieb man.

 

Die Geschichte des Rittergutes ist wechselvoll.

Einst als frühmittelalterliche Burganlage angelegt, entstand daraus ein Rittergut, das bis 1945 bestand. Am 30.09.1985 wurde das Gutshaus Ogrosen (frühdeutsche Wehranlage) als Baudenkmal Nr. 863 beim Museum für Ur- und Frühgeschichte Potsdam registriert. Heute wird es von der Familie Lütke Schwienhorst bewirtschaftet.

 

Seit 1997 werden in Ogrosen wieder  Heimatfeste veranstaltet und seit 2006 auch ein Mittelalterfest was zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde, der Freiwilligen Feuerwehr, der Höfegemeinschaft und dem Heimat- u. Feuerwehr-Verein Ogrosen organisiert wird.

Evangelische Kirchengemeinde Ogrosen

 

Sehenswert ist in Ogrosen das Schloss mit Parkanlage, die Ogrosener Kirche mit Kirchhof, an der sich zwei sehr alte Linden befinden.

Die Ortsfeuerwehr

gegründet

im Jahr 1913

Ortswehrführer

Kamerad Stefan Fillinger

stellv. Ortswehrführer

Kamerad Torsten Luge

Mitgliedsstärke

9 Kameradinnen

47 Kameraden

Mitglieder JFW

1 Kind

Jugenfeuerwehrwart

Kamerad Patrice Michaelis

Spritzenhaus

Das neue Spritzenhaus wurde 1953 in Eigenleistung der Kameraden aufgebaut und zum 40 jährigen Bestehen der FFw Ogrosen eingeweiht. Das alte Spritzenhaus wurde Ende der 70-ziger Jahre abgerissen, wann es erbaut wurde ist nicht bekannt.

1951 erhielt die FFw Ogrosen ein TSA mit einer Pumpe TS 8. In der Wendezeit wurde ein ehemaliges SMH (Schnelle Medizinische Hilfe) Fahrzeug B 1000 umgebaut und in Dienst gestellt. 2002 bekam die Ortswehr Ogrosen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser, welches den umgebauten Barkas, Baujahr 1989 ablöste. Im Jahr 2002 wurde das Spritzenhaus zum heute vorhandenen Stand umgebaut.

Technik

Die Freiwillige Feuerwehr Ogrosen besitzt ein Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wasser.

Fahrgestell

Mercedes Benz

Aufbauhersteller

Ziegler

Funkkenner

Florian SpreeLausitz 12/48/1

Besatzung

1:5

Baujahr

2002

Steckbrief

Normausstattung

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